Exklusive Gruppenreisen zu den Orten, an denen Kunstgeschichte entstanden ist — in kleiner Runde, durchgehend kunsthistorisch geführt und mit Zeit für das Wesentliche.
Die Côte d'Azur war im späten 19. und im 20. Jahrhundert mehr als ein Sehnsuchtsort: Sie wurde zum produktiven Atelier einer ganzen Künstlergeneration. Matisse fand in Nizza und Vence sein farbiges Spätwerk, Picasso machte das Château Grimaldi in Antibes 1946 zum Schauplatz eines kreativen Aufbruchs, Chagall füllte ein eigenes Museum mit seinem biblischen Zyklus, und am Cap Martin entwarfen Eileen Gray und Le Corbusier zwei Schlüsselbauten der modernen Architektur.
Vollständige Reiseunterlagen anfragenFrühe Abfahrt vom ZOB München. Die Fahrt führt westwärts durch die Alpen; Übernachtung im Raum Annecy.
Fahrt vom Genfer See über die Alpen an die Mittelmeerküste. Am Nachmittag Bezug des Hotels in Nizza und ein einführender Stadtspaziergang durch die piemontesisch-genuesisch geprägte Altstadt — vorbei am Hôtel Negresco (1912) und dem Palais de la Méditerranée im Art déco. Optional die Promenade du Paillon mit Skulpturen von Niki de Saint Phalle, Calder, Arman und Bernar Venet.
Vormittags Führung im Musée Matisse, das Matisses Gesamtwerk bis zu den späten Gouaches découpées in einer genuesischen Villa auf dem Hügel Cimiez zeigt. Anschließend ein Gang durch den Olivenhain zu Matisses Grab am Franziskanerkloster. Nachmittags das Musée National Marc Chagall, eigens für den Zyklus „Message Biblique“ von André Hermant errichtet.
Vormittags geführter Rundgang durch die Altstadt von Antibes mit Markt, Kathedrale und Stadtmauer. Nach der Mittagspause das Musée Picasso im Château Grimaldi, wo Picasso im Herbst 1946 mit „La Joie de vivre“ und der Antibes-Suite einen kreativen Neubeginn markierte. Anschließend Zeit zur freien Verfügung.
Vormittags die Chapelle du Rosaire in Vence — Matisses spätes Gesamtkunstwerk aus Glasmalerei, Wandzeichnung, Paramenten und Architektur. Mittagspause im mittelalterlichen Künstlerdorf Saint-Paul-de-Vence, danach die Fondation Maeght mit Werken von Miró, Giacometti, Chagall, Calder und Braque in Josep Lluís Serts katalanisch-mediterraner Architektur.
Vormittags nach Roquebrune-Cap-Martin zum Ensemble Cap Moderne: Eileen Grays Villa E-1027 (1926–29) und Le Corbusiers Cabanon (1952), außen besichtigt vom Küstenweg. Dazu der Friedhof mit Le Corbusiers selbst entworfenem Grab. Nach der Mittagspause in Menton beginnt die Rückreise Richtung Genfer See.
Rückfahrt vom Genfer See nach München.
Angekündigt, aber noch nicht buchbar — Programm und Preis folgen.
Die Reise beginnt um 8.00 Uhr in München. Über Nürnberg und Bayreuth führt der Weg nach Thüringen — durch eine Landschaft, die seit Jahrhunderten Künstler und Denker geprägt hat. Mittagsstopp in Gera, der Geburtsstadt von Otto Dix. Im Geburtshaus wartet eine der dichtesten Dix-Sammlungen Deutschlands; im benachbarten Orangerie-Museum hängen die schonungslosen Werke seiner späten Jahre. Am Abend Ankunft in Dessau, Check-in im Hotel, gemeinsames Abendessen, erstes Bauhaus-Briefing.
Der Tag startet im Herzen der Bauhaus-Welt. Vormittags öffnet das Bauhausgebäude seine Türen — der Bau aus Glas, Stahl und Beton, der vor 100 Jahren die Welt verändert hat. Eine Führung durch die Räume, in denen Gropius seine berühmteste These verwirklichte: „Kunst und Technik — eine neue Einheit.“ Kein Türgriff hier ist zufällig. Anschließend die Meisterhäuser — die schönsten Künstlerwohnungen der Moderne, in denen Klee, Kandinsky, Feininger und Schlemmer lebten, arbeiteten und stritten. Nachmittags das Bauhaus Museum Dessau mit der zweitgrößten Bauhaus-Sammlung weltweit.
Der letzte Vormittag gehört Dessau-Törten — der Siedlung, in der das Bauhaus eine kühne Idee testete: gutes Wohnen für alle. Stahlhaus, Laubenganghäuser, Musterhaus, Konsumgebäude. Architektur, die noch immer steht und bewohnt wird. Zum Abschluss Mittagessen im Kornhaus an der Elbe, dem wohl schönsten Bauhaus-Bau Dessaus, direkt am Wasser. Anschließend Rückfahrt nach München — drei Tage Bauhaus im Gepäck.